Residential USA: Stabile Prognosen – trotz Corona

01. Oktober 2020

Christian Dürr, Geschäftsführer der BVT Holding, äußert sich im Interview über mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den aktuellen Publikumsfonds BVT Residential USA 15.

Herr Dürr, die Corona-Pandemie hat erhebliche Unsicherheiten für die regionalen und globalen Märkte mit sich gebracht. Wie schätzen Sie die Entwicklung in den USA ein?

Christian Dürr: Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich noch nicht verlässlich abschätzen. Hingegen waren die Bauaktivitäten in den Hotspots nur für wenige Wochen unterbrochen und auch die Vermietung läuft weiter, wenn auch nicht auf gleichem Mengen- und Geschwindigkeitsniveau wie zu Normalzeiten. An Bedeutung gewonnen haben die virtuellen Objektbesichtigungen.

Vorübergehende Baustellenschließungen oder erhöhte Sicherheitsauflagen seitens der Behörden können längere Bauzeiten nach sich ziehen. Wie sehen Sie die Lage beim aktuelle BVT Residential USA 15?

Der Baubeginn für das erste Projekt „Methuen“ des BVT Residential USA 15 ist für das 1. Quartal 2021 geplant. Aus heutiger Sicht sollten zu diesem Zeitpunkt die Kontaktbeschränkungen weitestgehend aufgehoben worden sein, so dass ungehindertes Arbeiten möglich ist. Dennoch wird mit einem um bis zu zwei Monaten verzögerten Baustart gerechnet und geplant.

Infolge der Pandemie könnte sich in der Bevölkerung Zurückhaltung bei Umzugsvorhaben und somit ein temporärer Rückgang der Nachfrage nach neuem Wohnraum einstellen. Ein Problem für den BVT Residential USA 15?

Für das erste Objekt „Methuen“ ist der Vermietungsbeginn erst im 1. Quartal 2022 geplant. Bis zu diesem Zeitpunkt wird von nachhaltig normalisierten Marktverhältnissen ausgegangen. Dennoch ist es möglich, dass man zu diesem Zeitpunkt aufgrund der diesjährig erwarteten niedrigeren Mieten mit den Anfangsmieten etwas unterhalb des ursprünglichen Budgets liegt.

Könnten sich aufgrund der möglichen käuferseitigen Zurückhaltung in dieser Phase der Unsicherheit Probleme beim Verkauf der Apartmentanlagen ergeben?

Der Verkauf des ersten Projekts „Methuen“ wird für Mitte 2023 prognostiziert. Wir erwarten aus heutiger Sicht nicht, dass COVID-19 Einschränkungen auf den Verkaufsprozess oder den erzielten Multiplikator haben wird. Bereiche wie Bau- und Finanzierungskosten sowie Grundstückskaufpreise können sich als mögliche Folge der derzeitigen Situation gegebenenfalls sogar positiv für den Fonds entwickeln. Der prognostizierte Verkaufszeitpunkt des ersten Projekts „Methuen“ fällt darüber hinaus möglicherweise in ein Umfeld reduzierten Angebots, da Projekte, welche noch keine Genehmigung erhalten haben, voraussichtlich aufgeschoben werden. Insgesamt sehen wir das Risiko, unsere Renditeziele beim BVT Residential USA 15 nicht zu erreichen, aus heutiger Sicht als gering an.

Infos zum Fonds

Hier finden Sie weitere Informationen zum BVT Residential USA 15.

Risikohinweis

‍Diese Investition ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Für dieses Anlageprodukt besteht kein, einer Wertpapierbörse vergleichbarer, Handelsplatz. Die vorzeitige Veräußerbarkeit ist nur sehr eingeschränkt möglich. Die vorstehenden Risikohinweise sind nicht abschließend. Eine ausführliche Darstellung der Risiken finden Sie im Verkaufsprospekt, den wir Ihnen bei Interesse an dem Angebot mit den wesentlichen Anlegerinformationen in deutscher Sprache zur Verfügung stellen.

Christian Dürr

Christian Dürr ist Geschäftsführer der BVT Holding Verwaltungs GmbH und Leiter des Geschäftsbereichs Immobilien Global.

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