Immobilien bieten weiter attraktive Renditen

23. Oktober 2020

Bedingt durch die Pandemie waren die Umstände für die Anbieter von Alternativen Investmentfonds (AIF) ebenso wie für Vermittler sehr herausfordernd. Über den künftigen Stellenwert der geschlossenen Immobilienbeteiligungen sprach die Redaktion mit Alexander Schlichting, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Privatkundengeschäft der PROJECT Beteiligungen AG.

insider: Mit Blick auf die letzten Geschehnisse: Wie zufrieden waren Sie mit dem bisherigen Geschäftsverlauf 2020?

Das Jahr startete sehr gut. Unser Immobilienentwicklungs-AIF Metropolen 18 verzeichnete eine sehr gute Nachfrage. Bereits im Februar übersprang der Fonds die 100-Mio.-Euro-Marke. Dann kam die Corona-Krise, die unsere Geschäftstätigkeiten in puncto Immobilienverkauf zunächst komplett ausgebremst hat. Die Einwerbung der Anlegergelder war weniger betroffen. Da sind wir sehr zufrieden, denn zum Platzierungsende am 30. Juni 2020 waren es 151 Mio. Euro. Damit ist dieser AIF einer der erfolgreichsten Fonds unserer Unternehmensgeschichte. Beim Verkauf der Wohnungen an die Eigennutzer kam es allerdings infolge des Lockdowns zu einer deutlichen Verlangsamung. Mit zunehmender Abmilderung der Maßnahmen dürfte der Absatz jedoch wieder an Tempo zulegen.

insider: Bleiben AIF trotz aktueller Rahmenbedingungen interessant für Privatanleger?

Immobilienbeteiligungen bleiben für ein stabiles, breit diversifiziertes Anlegerportfolio weiterhin unverzichtbar. Das liegt zum einen an den nachhaltig niedrigen Zinsen und den fehlenden attraktiven Anlagealternativen im klassischen Bereich, etwa Anleihen und Sparanlagen. Die Nachfrage nach bezahlbarem und modernem Wohnraum ist zum anderen intakt. Es herrscht in den Metropolregionen weiterhin ein starkes Ungleichgewicht zwischen geringem Angebot und starker Nachfrage. Die Renditen befinden sich sicherlich nicht mehr auf den hohen Niveaus der Vorjahre, sind aber im Vergleich immer noch attraktiv.

insider: Wie sieht es bezüglich des Zuspruchs bei den institutionellen Anlegern aus?

Die Nachfrage vonseiten der institutionellen Anleger fehlte in der Phase des Lockdowns, sie nimmt aber jetzt wieder deutlich zu. Diese Investorengruppe schaut sich jetzt um und wendet sich vermehrt Wohn- und Logistikimmobilien zu. Im Fokus stehen hier langfristige Cashflows, daher bleibt die Attraktivität von Wohnimmobilien weiterhin hoch. Aktive Strategien wie bspw. der Aufbau des Portfolios durch eigene Immobilienentwicklungen stehen für diese Klientel im Vordergrund.

insider: Im Juli 2020 haben Sie die Beteiligung »Metropolen 20« in die Platzierung gegeben. Was zeichnet das Angebot aus und wie ist die bisherige Nachfrage?

Unsere Maxime ist weiterhin, dass Stabilität vor Renditemaximierung rangiert. Deshalb bleiben wir auch beim Metropolen 20 dem ganz auf Eigenkapital basierten Investitionskonzept im Bereich der Publikumsfonds treu. Mit dem von den Investoren eingebrachten Eigenkapital baut die PROJECT Immobilien Gruppe als unser exklusiver Asset-Manager überwiegend Neubauwohnungen mit Fokus auf dem Verkauf an Eigennutzer. Die Beimischung von Gewerbeimmobilien ist daneben vorgesehen. Der neue Fonds konnte sich bereits an fünf Immobilienentwicklungen in den Metropolregionen München, Rheinland, Rhein-Main und Nürnberg beteiligen, weitere Investitionen sind in Vorbereitung. Das Konzept kommt gut an, so verlief der Start sehr erfolgreich.

Infos zum Fonds

Mehr Informationen zum aktuellen Fondsangebot PROJECT Metropolen 20 finden Sie hier.

Risikohinweis

Diese Investition ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Für dieses Anlageprodukt besteht kein, einer Wertpapierbörse vergleichbarer, Handelsplatz. Die vorzeitige Veräußerbarkeit ist nur sehr eingeschränkt möglich. Die vorstehenden Risikohinweise sind nicht abschließend. Eine ausführliche Darstellung der Risiken finden Sie im Verkaufsprospekt, den wir Ihnen bei Interesse an dem Angebot mit den wesentlichen Anlegerinformationen in deutscher Sprache zur Verfügung stellen.

Alexander Schlichting

Die Laufbahn von Alexander Schlichting begann 1995 beim Allfinanzdienstleister Deutsche Proventus AG. Im Jahr 1999 übernahm er überregionale Vertriebsaufgaben für ein neu gegründetes Emissionshaus im Bereich Venture Capital. Nach der erfolgreichen Leitung einer Landesdirektion wurde er zum Prokurist Vertrieb ernannt. 2005 wechselte Alexander Schlichting zu einer Schweizer Vermögensverwaltung.

Im Frühjahr 2007 übernahm der Finanzkaufmann als erster Vertriebsdirektor der PROJECT Vermittlungs GmbH den bundesweiten Aufbau der Vertriebsgesellschaft. Mit der anschließenden Übernahme der Gesamtleitung des Maklervertriebes beeinflusste er maßgeblich die positive Entwicklung des Unternehmens.

Im Juni 2009 trat er in die Geschäftsführung der PROJECT Vermittlungs GmbH ein und verantwortet seitdem den Publikumsvertrieb. Im Januar 2012 übernahm er Gesell­schaftsanteile an der PVG sowie die Gesamtvertriebsverantwortung.

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